Hackerangriff: Diesmal trifft es ThyssenKrupp

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Wie wir mittlerweile wissen, machen Hacker vor nichts Halt – anscheinend auch nicht vor dem Industriegiganten ThyssenKrupp. Wie jetzt bekannt wurde, hatte  das Unternehmen am Anfang des Jahres wohl mit einem Angriff durch Cyber-Kriminelle zu kämpfen.

Die wahrscheinlich aus Südostasien stammenden Angreifer versuchten anscheinend technologisches Know-How und Forschungsergebnisse zu erbeuten, wie ein Sprecher des Konzerns nun mitteilte. ThyssenKrupp selbst stuft den Vorfall als „massiven Cyberangriff“ ein, weshalb seitens des Konzerns davon ausgegangen wird, dass die Täter über „staatliche Hilfe“ verfügten und mit den „besten Angriffstechniken“ ausgerüstet  waren. Ob ein Schaden entstanden sei, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Fest stünde allerdings, dass es den Angreifern gelang, einige Datensätze aus dem Konzern zu erbeuten, die aber nur von geringem Wert für die Angreifer sein sollten.

Bedenklich ist allerdings, dass die Zahl solch professionell durchgeführter Hackerangriffe anscheinend immer weiter ansteigt. Der Hackerangriff im großen Stil auf die Telekom vor kurzer Zeit ist das letzte prominente Beispiel. Auffällig dabei ist auch, dass die Hacker wohl immer professioneller Vorgehen. Im Fall Telekom hatte sie eine Sicherheitslücke bei einem Router-Modell des Konzerns ausfindig gemacht und wollten darüber Schadsoftware einschleusen, um die Router zum Teil des IoT-Botnetzes zu machen.